wofür wird Olivenöl am meisten verwendet? Richtig - zum Kochen bzw. zum Verfeinern von Speisen!
daher aus aktuellem Anlass namens "Sommer" ein köstliches Rezept - als Vorspeise oder einfach zwischendurch mit einem Gläschen gut gekühltem Rosé:
man nehme pro Person 2 schmale, längliche Melanzani, entfernt den Stumpf und schneidet sie in drei bis vier Stücke - die Melanzanistücke werden am besten in ein flaches feuerfestes Tongefäß gegeben, mit den Schnittflächen senkrecht. Gib so viel Wasser dazu, dass der Boden gerade bedeckt ist - schiebe die Form in das Backrohr bei ca 150° auf der mittleren Schiene und lasse die Melanzani "backen" bis sie weich sind (mit der Gabel anstechen) und die Haut wie leicht gegrillt aussieht - eventuell zwischendurch nochmals wenig Wasser nachgießen. Herausnehmen - leicht auskühlen lassen und mit einer Marinade aus Olivenöl und Balsamico übergießen und ziehen lassen - für den besonderen Geschmack - frische dunkle Feigen waschen, entstielen und vierteln und verteilen - Salz und Pfeffer drüber streuen - ausreichend frischen Knoblauch und Petersilie hacken und drüber streuen. 10% griechisches Yoghurt mit Olivenöl (4:1) und etwas Kurkuma und Cumin verrühren und dazu reichen. Fertig! Dazu passt ausgezeichnet frisches oder in Olivenöl angeröstetes Weißbrot.
Kali Orexi
(Guten Appetit)
wünscht EliTsa
http://sapienza-business.com/elitsa-olive-oil
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Mittwoch, 26. August 2015
Freitag, 7. August 2015
...wenn der letzte Baum gerodet ist... Ohne Ölbaum kein Olivenöl
Na klar werden Sie sagen - ohne Ölbaum kein Olivenöl, zumindest kein echtes, aus echten Früchten von echten Bäumen.
Wer in den letzten Monaten aufmerksamer Leser von News abseits des Mainstream war, hat vielleicht mitbekommen, dass eine in Europa neue Krankheit, ausgelöst durch das Feuerbakterium, den Ölbäumen und Landwirten arg zu schaffen macht. In Süditalien ist diese Krankheit erstmals aufgetreten und da ist v.a. Apulien betroffen - hier zum Teil Olivenbäume mit einem Alter von über 1000 Jahren. Voraussichtlich eingeschleppt aus Costa Rica oder den USA breitet sich diese Krankheit rasant aus. Da diese Krankheit nicht nur Olivenbäume sondern auch Weinstöcke und Zitrusbäume befällt, ist natürlich ein riesiger Produktions- und Einkommenszweig gefährdet.
Die EU hat dagegen drastische Massnahmen angeordnet - nämlich das vollständige Roden von zT wegen des hohen Alters unter Naturschutz stehenden Olivenhainen - Millionen Bäume sind betroffen.
Andererseits heißt es von engagierten Bauern, dass die Krankheit - zwar mit viel Aufwand - doch geheilt werden kann.
Die nächste Region, die nun betroffen ist, ist Korsika. Wieder werden Bäume abgeholzt. Und welches Land folgt dann? Und dann?
Wollen wir wirklich dass in allen betroffenen REgionen - eventuell eines Tages in ganz Europa alle Olivenbäume, alle "alten Sorten", vernichtet sind, und statt dessen genmanipulierte, krankheitsresistente, schnellwachsende Sorte in riesigen Monokulturplantagen angepflanzt werden, die sich für die Massenproduktion besser eignen und daher viel profitabler sind?
Die Globalisierung und der freizügige Handel bringt nicht mit allen Früchten der Welt gefüllte Supermärkte und die Möglichkeit, exotische Pflanzen in jedem Blumenmarkt kaufen zu können, sondern als blinde Passagiere eben auch Krankheitserreger - für Pflanze, Tier und Mensch.
Und wenn der letzte Baum gerodet ist?
fragt sich
EliTsa
http://sapienza-business.com/elitsa-olive-oil
join my monthly News:
EliTsa's Olive Oil News
http://www.badische-zeitung.de/panorama/feuerbakterium-toetet-olivenbaeume-in-sueditalien--102459529.html
http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/bakterie-xylella-aus-amerika-zerstoert-ernten-italien-laesst-eine-million-olivenbaeume-faellen/11502326.html
http://www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/europamagazin/sendung/swr/italien-olivenbaum-sterben-100.html
Wer in den letzten Monaten aufmerksamer Leser von News abseits des Mainstream war, hat vielleicht mitbekommen, dass eine in Europa neue Krankheit, ausgelöst durch das Feuerbakterium, den Ölbäumen und Landwirten arg zu schaffen macht. In Süditalien ist diese Krankheit erstmals aufgetreten und da ist v.a. Apulien betroffen - hier zum Teil Olivenbäume mit einem Alter von über 1000 Jahren. Voraussichtlich eingeschleppt aus Costa Rica oder den USA breitet sich diese Krankheit rasant aus. Da diese Krankheit nicht nur Olivenbäume sondern auch Weinstöcke und Zitrusbäume befällt, ist natürlich ein riesiger Produktions- und Einkommenszweig gefährdet.
Die EU hat dagegen drastische Massnahmen angeordnet - nämlich das vollständige Roden von zT wegen des hohen Alters unter Naturschutz stehenden Olivenhainen - Millionen Bäume sind betroffen.
Andererseits heißt es von engagierten Bauern, dass die Krankheit - zwar mit viel Aufwand - doch geheilt werden kann.
Die nächste Region, die nun betroffen ist, ist Korsika. Wieder werden Bäume abgeholzt. Und welches Land folgt dann? Und dann?
Wollen wir wirklich dass in allen betroffenen REgionen - eventuell eines Tages in ganz Europa alle Olivenbäume, alle "alten Sorten", vernichtet sind, und statt dessen genmanipulierte, krankheitsresistente, schnellwachsende Sorte in riesigen Monokulturplantagen angepflanzt werden, die sich für die Massenproduktion besser eignen und daher viel profitabler sind?
Die Globalisierung und der freizügige Handel bringt nicht mit allen Früchten der Welt gefüllte Supermärkte und die Möglichkeit, exotische Pflanzen in jedem Blumenmarkt kaufen zu können, sondern als blinde Passagiere eben auch Krankheitserreger - für Pflanze, Tier und Mensch.
Und wenn der letzte Baum gerodet ist?
fragt sich
EliTsa
http://sapienza-business.com/elitsa-olive-oil
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EliTsa's Olive Oil News
http://www.badische-zeitung.de/panorama/feuerbakterium-toetet-olivenbaeume-in-sueditalien--102459529.html
http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/bakterie-xylella-aus-amerika-zerstoert-ernten-italien-laesst-eine-million-olivenbaeume-faellen/11502326.html
http://www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/europamagazin/sendung/swr/italien-olivenbaum-sterben-100.html
Dienstag, 23. Juni 2015
Sokolio - ein Verein stellt sich vor
Damit die Qualitätskriterien eines Olivenöls nativ extra (= extra virgin) immer mehr Konsumenten bekannt ist, muss es andererseits auch Menschen geben, die sich dafür engagieren. Eine solch motivierte und engagierte Personengruppe hat in Linz "SOKOLIO" gegründet. Sokolio ist ein Verein, der sich hochwertiger Speisefette unter besonderer Berücksichtigung des Olivenöls annimmt. Mittlerweile haben sich auch in Wien und in Graz Ortsgruppen gebildet. Neben regelmäßigen Treffen, um (Oliven-)Öle zu verkosten und die Sensorik zu schulen, wird der Verein auch immer wieder in den Medien aktiv, um zu aktuellen Themen zu informieren und Stellung zu beziehen, So zuletzt zu den Olivenöl-Testergebnissen von "Konsument" und zu einem Artikel von Kurier.
Es ist gut und wichtig, dass es solche Initiativen und engagierte Menschen gibt, die sich in ihrer Freizeit und kostenlos für eine Idee - in speziellen Fall, für die Qualität von Speisefetten / Olivenölen - einsetzen.
meint Ihre EliTsa, http://sapienza-business.com/elitsa-olive-oil
Näheres unter : http://www.sokolio.at/
Es ist gut und wichtig, dass es solche Initiativen und engagierte Menschen gibt, die sich in ihrer Freizeit und kostenlos für eine Idee - in speziellen Fall, für die Qualität von Speisefetten / Olivenölen - einsetzen.
meint Ihre EliTsa, http://sapienza-business.com/elitsa-olive-oil
Näheres unter : http://www.sokolio.at/
Freitag, 24. April 2015
EliTsa's extra virgin oliveoil
Heute einmal in eigener Sache - Standardfragen meiner Kunden: woher kommt das Öl, wer produziert es, warum gibt es verschiedene EliTsa's und wie schmecken die Öle
1. Woher: Methoni ist ein Dorf im Südwesten der Peloponnes (landsend), Griechenland, in der Region von Messinia.
1. Woher: Methoni ist ein Dorf im Südwesten der Peloponnes (landsend), Griechenland, in der Region von Messinia.
Einige Kilometer von Methoni entfernt in den Hügeln ist ein altes Dorf namens Dileika und ein Stückchen weiter Neroula. Hier, in diesem Gebiet befinden sich die Olivenhaine von Elisabeth Tsapekis und Andreas und Fotis Diles.
Die alten Steinhäuser von Dileika sind größtenteils Ruinen, wo Schafe, Ziegen und Eseln leben.
Die alten Steinhäuser von Dileika sind größtenteils Ruinen, wo Schafe, Ziegen und Eseln leben.
Pidasos befindet sich einige Kilometer nördlich von Methoni in den Hügeln mit einer Seehöhe von rund 180m. Zwischen Pidasos und Ripaina, mit seiner romantisch gelegenen Kirche, sind die Olivenhaine von Fillippos und Giorgos Saratiotis.
2. wer sind die Produzenten: Elisabeth Tsapekis, Andreas (und Fotis) Diles, Filippos und Giorgos Saratiotis
3. Warum gibt es verschiedene EliTsa's: weil das Öl aus verschiedenen Kleinregionen von unterschiedlichen Produzenten stammt:
EliTsa's Neroula Olivenöl nativ extra: von Elisabeth Tsapekis
EliTsa's Classic Olivenöl nativ extra: von verschiedenen Kleinproduzenten rund um Methoni
EliTsa's Eureka Olivenöl nativ extra:die Latte liegt hoch - da müssen sowohl die chemische Analyse als auch Geschmack stimmen
4. Wie schmecken diese verschiedenen Öle: da es sich bei allen Ölen um s.g. grüne Öle (also aus unreifen Oliven) handelt, ist mehr Schärfe und Frische im Geschmack
mehr zu EliTsa's Olivenölen
ich freu mich, wenn es schmeckt
ihre
EliTsa
Dileika
Sonntag, 22. März 2015
Olivenöl und Gesundheit
zur Wiederholung einige Informationen über die Gesundheitsaspekte von Olivenöl nativ extra:
1. es hat ein optimales Verhältnis von einfach ungesättigten Fettsäuren (65%-85%) und mehrfach ungesättigt Fettsäuren (7-15%) und nur einen geringen Anteil an gesättigten Fettsäuren.
2. die einfach ungesättigten Fettsäuren senken das (schlechte) LDL-Cholesterin und wirken sich nicht auf das (gute) HDL-Cholesterin aus.
3. es ist reich an Polyphenolen: das sind Antioxidatien, die vor freien Radikalen schützen, Cholesterin senken, entzündungshemmend wirken und auch Krebs und Herzinfarkt vorbeugend sind
Der Polyphenolgehalt in einem extra virgin Olivenöl ist rund 10 x höher als in raffinierten Olivenölen.
4. Oleocanthal: ist ein entzündungshemmender Stoff, der sich nur im frischen Olivenöl findet
5. Squalen: ein Kohlenwasserstoff, dessen antikanzerogene Wirkung nachgewiesen ist.
6. Sternine: wirken sowohl Cholesterin senkend als auch antikanzerogen
7. Triterpene: sind antioxidativ und entzündungshemmend, und wirken antiviral und antibakteriell.
8. Tocopherol = Vit E: ebenfalls antioxidativ wirkend, senkt das LDL-Cholesterin, schützt vor kardiovaskulären Erkrankungen und ist Krebs vorbeugend.
9. außerdem: beugt Thrombosen und die Bildung von Gallensteinen vor, wirkt sich positiv auf den Blutzuckerspiegel aus, ist gut gegen Verstopfung, und ...
10. ... verzögert die Alterung der menschlichen Zellen: sowohl von innen als auch als Kosmetik von außen.
Allerdings: all das gilt nur für hochwertige Olivenöle ("echte" extra virgin)- je grüner die Oliven geerntet wurden und je sorgfältiger das Produktionsverfahren war und je frischer die Öle sind umso eher werden sie die positiven Auswirkung auf Ihre Gesundheit haben
meint Ihre EliTsa
Elisabeth Tsapekis
EliTsa's Olivenöle und mediterrane Gaumenfreuden
1. es hat ein optimales Verhältnis von einfach ungesättigten Fettsäuren (65%-85%) und mehrfach ungesättigt Fettsäuren (7-15%) und nur einen geringen Anteil an gesättigten Fettsäuren.
2. die einfach ungesättigten Fettsäuren senken das (schlechte) LDL-Cholesterin und wirken sich nicht auf das (gute) HDL-Cholesterin aus.
3. es ist reich an Polyphenolen: das sind Antioxidatien, die vor freien Radikalen schützen, Cholesterin senken, entzündungshemmend wirken und auch Krebs und Herzinfarkt vorbeugend sind
Der Polyphenolgehalt in einem extra virgin Olivenöl ist rund 10 x höher als in raffinierten Olivenölen.
4. Oleocanthal: ist ein entzündungshemmender Stoff, der sich nur im frischen Olivenöl findet
5. Squalen: ein Kohlenwasserstoff, dessen antikanzerogene Wirkung nachgewiesen ist.
6. Sternine: wirken sowohl Cholesterin senkend als auch antikanzerogen
7. Triterpene: sind antioxidativ und entzündungshemmend, und wirken antiviral und antibakteriell.
8. Tocopherol = Vit E: ebenfalls antioxidativ wirkend, senkt das LDL-Cholesterin, schützt vor kardiovaskulären Erkrankungen und ist Krebs vorbeugend.
9. außerdem: beugt Thrombosen und die Bildung von Gallensteinen vor, wirkt sich positiv auf den Blutzuckerspiegel aus, ist gut gegen Verstopfung, und ...
10. ... verzögert die Alterung der menschlichen Zellen: sowohl von innen als auch als Kosmetik von außen.
Allerdings: all das gilt nur für hochwertige Olivenöle ("echte" extra virgin)- je grüner die Oliven geerntet wurden und je sorgfältiger das Produktionsverfahren war und je frischer die Öle sind umso eher werden sie die positiven Auswirkung auf Ihre Gesundheit haben
meint Ihre EliTsa
Elisabeth Tsapekis
EliTsa's Olivenöle und mediterrane Gaumenfreuden
Sonntag, 1. Februar 2015
Warum kostet gutes Olivenöl so viel?
Wie oft werde ich das gefragt - 1. warum ist gutes Olivenöl so teuer (durchschnittlich € 20 - € 25 pro Liter) und 2. warum ist teures Olivenöl nicht immer gut.
1. um ein gutes Olivenöl nativ extra herzustellen braucht es ziemlich viel Aufwand! sowohl was die Pflege der Bäume (und Früchte) rund ums Jahr betrifft und v.a ab dem Zeitpunkt der Ernte.
Denn, was immer noch zu wenige KonsumentInnen wissen -
- die Oliven dürfen nicht reif sein, damit sie ein gutes und fruchtiges Öl ergeben
- die Oliven sollten quasi mit der Hand geerntet werden, damit sie nicht beschädigt werden und zum Oxidieren beginnen, was sich nicht nur in der chemischen analyse sondern auch im Geschmack widerspiegelt
- die Oliven müssen so schnell wie möglich zur Presse, aus oben genannten Grund
- und natürlich müssen sie kalt gepresst werden- wobei die von der EU angegebene Temperatur von 27°C das oberste Limit ist.
- die Lagerung und der Transport des Öls muss nicht nur den Vorschriften der EU entsprechen - viel wichtiger sind die Bedingung, die das Öl verlangt: nämlich soweit möglich im Inox, mit so wenig mit möglich Sauerstoff (damit es nicht oxidiert), ohne Temperaturschwankungen und jedenfalls nicht zu heiß (über 18°C) und nicht zu kalt (unter 8) - das heißt: es geht nur mit kostenintensiven Thermotransport oder selbst mit dem Auto fahren.
... und wenn alle diese Punkte eingehalten werden
...dann: reduziert sich die Produktionsmenge um durchschnittlich 30% zum herkömmlichen Olivenöl nativ extra. und die Produktionskosten erhöhen sich um etwas diesen Betrag - nämlich zumindest 30%.
zum Vergleich: ein Liter Kernöl kostet in Österreich am Bauernmarkt...? rund € 20.
2. weil die Qualität des Olivenöls extra virgin im Rahmen des Erlaubten schwankend ist. Aber leider viel mehr: weil viele Öl mit der Bezeichnung extra virgin /nativ extra auf den Markt kommen, die schon zum Zeitpunkt der Pressung kein extra virgin waren. Weil es einfach ein Geschäft ist, und viele schwarze Schafe mitfahren und mitverdienen.
meint ihre
EliTsa
Elisabeth Tsapekis
https://elitsas.com/
1. um ein gutes Olivenöl nativ extra herzustellen braucht es ziemlich viel Aufwand! sowohl was die Pflege der Bäume (und Früchte) rund ums Jahr betrifft und v.a ab dem Zeitpunkt der Ernte.
Denn, was immer noch zu wenige KonsumentInnen wissen -
- die Oliven dürfen nicht reif sein, damit sie ein gutes und fruchtiges Öl ergeben
- die Oliven sollten quasi mit der Hand geerntet werden, damit sie nicht beschädigt werden und zum Oxidieren beginnen, was sich nicht nur in der chemischen analyse sondern auch im Geschmack widerspiegelt
- die Oliven müssen so schnell wie möglich zur Presse, aus oben genannten Grund
- und natürlich müssen sie kalt gepresst werden- wobei die von der EU angegebene Temperatur von 27°C das oberste Limit ist.
- die Lagerung und der Transport des Öls muss nicht nur den Vorschriften der EU entsprechen - viel wichtiger sind die Bedingung, die das Öl verlangt: nämlich soweit möglich im Inox, mit so wenig mit möglich Sauerstoff (damit es nicht oxidiert), ohne Temperaturschwankungen und jedenfalls nicht zu heiß (über 18°C) und nicht zu kalt (unter 8) - das heißt: es geht nur mit kostenintensiven Thermotransport oder selbst mit dem Auto fahren.
... und wenn alle diese Punkte eingehalten werden
...dann: reduziert sich die Produktionsmenge um durchschnittlich 30% zum herkömmlichen Olivenöl nativ extra. und die Produktionskosten erhöhen sich um etwas diesen Betrag - nämlich zumindest 30%.
zum Vergleich: ein Liter Kernöl kostet in Österreich am Bauernmarkt...? rund € 20.
2. weil die Qualität des Olivenöls extra virgin im Rahmen des Erlaubten schwankend ist. Aber leider viel mehr: weil viele Öl mit der Bezeichnung extra virgin /nativ extra auf den Markt kommen, die schon zum Zeitpunkt der Pressung kein extra virgin waren. Weil es einfach ein Geschäft ist, und viele schwarze Schafe mitfahren und mitverdienen.
meint ihre
EliTsa
Elisabeth Tsapekis
https://elitsas.com/
Sonntag, 14. Dezember 2014
kaltgepresst?
Es verwundert - natürlich - zu erfahren, dass es in Griechenland nicht Standard ist, die Öle kalt zu extrahieren ("pressen"). Ganz im Gegenteil, wenn jemand sein Öl kalt pressen lassen will, muss er bei der Mühle einen ziemlich Aufwand betreiben, damit das auch passiert. Das bedeutet zumeist, entweder als erster oder als letzter dran zu kommen. Und daneben zu stehen, damit die Temperatur wirklich herunter gefahren wird. Ich bringe meine Oliven 2 Mal am Tag zur Mühle - die Vormittagsernte zu Mittag und die Nachmittagsernte wird dann in der Nacht gepresst. Dadurch sind auch die Oliven wirklich Ernte frisch, wenn sie gepresst werden.
Warum wird aber warm (meist zwischen 35°C und 40°C) gepresst: wegen der um mindestens 30% höheren Ausbeute. Sowohl der Produzent, der sein Öl meistens zum Standardpreis direkt bei der Mühle oder bei der Genossenschaft verkauft, als auch der Mühlenbetreiber, der im Durchschnitt 10% vom gepressten Öl als Entgelt erhält, wollen,dass so viel wie nur möglich an Öl aus den Oliven extrahiert wird. Für beide ist Qualität vollkommen uninteressant, denn das Öl wird in riesigen Tanks gesammelt und kommt dann "zur Veredelung", und in den Export.
Und: die Oliven sind zumeist schon so verdorben, bevor sie zur Mühle kommen, so dass die Heißextraktion auch nichts mehr ausmacht. Die meisten Bauern ernten zuerst tagelang und die Säcke mit Oliven werden gestapelt und sind Sonne, Regen und dem Gärungsprozess ausgesetzt, bevor gepresst wird.
Die Kaltextraktion (laut Eu-Vorgaben: höchstens 27°C) ist kein Muss für die Bezeichnung "extra virgin": Was heißt das für den Konsumenten? Nicht in jeder Flasche "Olivenöl nativ extra" ist auch ein kaltextrahiertes Öl drinnen.
meint Ihre EliTsa
http://sapienza-business.com/elitsa-olive-oil
Warum wird aber warm (meist zwischen 35°C und 40°C) gepresst: wegen der um mindestens 30% höheren Ausbeute. Sowohl der Produzent, der sein Öl meistens zum Standardpreis direkt bei der Mühle oder bei der Genossenschaft verkauft, als auch der Mühlenbetreiber, der im Durchschnitt 10% vom gepressten Öl als Entgelt erhält, wollen,dass so viel wie nur möglich an Öl aus den Oliven extrahiert wird. Für beide ist Qualität vollkommen uninteressant, denn das Öl wird in riesigen Tanks gesammelt und kommt dann "zur Veredelung", und in den Export.
Und: die Oliven sind zumeist schon so verdorben, bevor sie zur Mühle kommen, so dass die Heißextraktion auch nichts mehr ausmacht. Die meisten Bauern ernten zuerst tagelang und die Säcke mit Oliven werden gestapelt und sind Sonne, Regen und dem Gärungsprozess ausgesetzt, bevor gepresst wird.
Die Kaltextraktion (laut Eu-Vorgaben: höchstens 27°C) ist kein Muss für die Bezeichnung "extra virgin": Was heißt das für den Konsumenten? Nicht in jeder Flasche "Olivenöl nativ extra" ist auch ein kaltextrahiertes Öl drinnen.
meint Ihre EliTsa
http://sapienza-business.com/elitsa-olive-oil
Olivenbrei
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